Mr Hobbs ist heute Nacht (18.04.2011) über die Regenbogenbrücke gegangen!
Leider haben seine inneren Organe versagt, wahrscheinlich wegen der schlechten Versorgung in den vorherigen Jahren.
Der sofort herbei gerufene Tierarzt sah keinerlei Möglichkeit mehr und konnte ihn nur noch erlösen.

Christina und ihre Schwester sind total fassungslos und sehr traurig, haben sie doch monatelang wirklich alles menschenmögliche für den netten und so liebenwerten Kerl getan.  Er wusste, dass er soo unendlich von ihnen beiden geliebt wurde und  er hat sich noch zum Schluß mit einem lauten Brummeln von ihnen verabschiedet.

DANKE für alles was ihr Mr Hobbs in seiner letzten so schönen Zeit noch Gutes getan habt. Es gibt sehr wenige Menschen, die DAS ALLES ohne Wenn und Aber tun.

Wir würden uns freuen, wenn die beiden nicht jetzt auch noch mit den Einschläferungskosten alleine da stehen und bitten noch einmal für Mr Hobbs um Spenden. Vielen Dank!

Mr Hobbs - ein Dartmoor-Schicksal -

Im vergangenen Jahr 2009 haben meine Freundin Christina und ich einen Dartmoorwallach aus einer absolut schlechten Haltung herausgeholt (siehe Foto oben im alten Zuhause, man beachte besonders die Hufe, die damals wie "Sultansschuhe" aussahen!). Der arme Kerl war nur noch Haut und Knochen und hätte den kommenden Winter nicht überlebt. Christina hat ihn aufgenommen, da nirgendwo sonst ein Plätzchen frei war. Sie hat ihm den schönen Namen Mr Hobbs gegeben und in ihn Unmengen von Heubcobs und Kraftfutter sowie Berge von gutem Heu hineingesteckt.

Er hat dann auch nach Monaten gut zugelegt. Die Huforthopädin ist ganz oft gekommen und hat seine von der Hufrehe verunstalteten Hufe nach und nach wieder in Ordnung gebracht. Sein megalanges Winterfell wurde im April geschoren, leider versagten dann für den Schönschnitt die Messer.

Schon am Anfang war klar, dass die Zähne gemacht werden mussten, aber die Behandlung, die ja nicht so ganz einfach und mit einigem Stress für das Tier verbunden ist, wollten wir ihm nicht in der Startphase gleich zumuten. Abgesehen davon war eine Betäubung für den Eingriff am Anfang auf Grund des Allgemeinzustands gar nicht möglich. Jetzt ist der Eingriff aber kurzfristig notwendig geworden, denn in den letzten Wochen verlor er wieder an Gewicht.
Zusätzlich bekam Hobbsi, wie er liebevoll genannt wird, Nasenausfluss und dicke Beulen am Unterkiefer, die aufgingen und nässten. Der hinzugezogene Tierarzt ist sicher, dass die schlimm aussehenden Zähne die Ursache sind, er hat einige Eifeltürme im Maul und das Zahnfleisch ist akut entzündet. Es ist ein Wunder, dass er keine Heuwickel macht, sondern sein Heu noch fressen kann. Er hat einige Medikamente zum Aufbau und zur Entzündungshemmung bekommen und nun müssen in mehreren Sitzungen die Zähne renoviert werden, auch mit dem Risiko, das eine Sedierung nun mal mit sich bringt.

Christina hat die ganze Zeit ganz selbstverständlich - neben ihren eigenen alten Tieren - Mr Hobbs auf eigene Kosten versorgt. Und Mr Hobbs ist nur ein Kandidat des umfangreichen Tierschutzengagements, das wir beide seit langer Zeit leisten.Natürlich habe auch ich meinen Teil dazugegeben, aber es reicht nicht.
Die anstehenden Zahnbehandlungen von Hobbsi können wir beide allein einfach nicht mehr leisten.

Wir suchen daher Tierfreunde, die akut helfen möchten - uns beiden und vor allem Mr Hobbs! Es gilt, die hohen Kosten für die Zahnsanierung (veranschlagt sind rund 500 Euro) mit vereinten Kräften zusammenzubekommen.

Wir bitten um Spenden für Mr Hobbs.  Besuche in der Pflegestelle sind gern willkommen!

Und jedem Spender/in werde ich selbstverständlich regelmäßig weitere Berichte von dem alten Dartmoorwallach zusenden und Sie an der Genesung teilhaben lassen!

Spenden können Sie daher für Mr. Hobbs auf das Vereinskonto von der Tierschutz-Stiftung Niederrehin, Sie erhalten natürlich für Ihre Spende eine entsprechende Spendenquittung (Bitte geben Sie die Postanschrift für die Spendenbescheinigung an.)

Bitte – lassen Sie uns und vor allem den tapferen Mr Hobbs nicht im Stich!!!

Tierschutz-Stiftung Niederrhein
Trauns Allee 3
22043 Hamburg

www.tierschutz-niederrhein.de

Spendenkonto:
Volksbank Stormarn
BLZ 201 901 09
Kto.-Nr. 195 969 70


Ansprechpartner für Infos und

Spendenbescheinigung:

Birgit:           Bwillatowski@gmx.de


ER dankt für die Hilfe!!!!

Update: 18.04.2011
Es ging Mr Hobbs so gut, er kam rennend heran, wenn Christine am Stall erschien, schon von weitem hörte sie ihn wiehern, wenn Mr Hobbs ihr Auto hörte. Sein körperlicher Zustand hatte sich so sehr gebessert, er hatte etliche Pfunde zugelegt und war mit seinem Leben zufrieden.
Leider war ihm nicht sehr lange Zeit in diesem geliebten Paradies vergönnt.

Mr Hobbs wir werden sich nie vergessen, hast du uns allen doch gezeigt, wie dankbar ein Pony sein kann......

29.03.2011
Nach einem harten Winter geht es Mr Hobbs mittlerweile sehr gut. Allerdings hat er immer noch Wurmprobleme, trotz etlicher -teilweise sehr hoch dosierten, mit dem Tierarzt abgestimmten - Wurmkuren. Es wird jetzt noch ein Versuch mit zusätzlichen homöopathischen Mittel gestartet. Die Infos habt sich Christina auf der Equitana besorgt. Wir hoffen, dass er dadurch endlich wurmfrei wird.

28.09.2010
Mr Hobbs geht es wieder sehr gut. Am 17.09. hatte er seine große Zahn-OP, die ihn schon sehr mitgenommen hat. Davon hat er sich - u.a. mit viel Zuspruch von Christina - mittlerweile erholt. Er kann nun wieder sehr viel besser fressen, die akute Zahnfleischentzündung ist zurück gegangen. Alles in allem sehr positiv. Wir hoffen, dass er nun bis zum Winteranfang noch einige Kilos wieder zunehmen wird.

Danken möchten wir und Mr Hobbs der Tierfreundin Frau Feurle für ihre großartige Spende. Wir freuen uns, dass unser Notruf wenigstens nicht ganz umsonst war. Den Rest der Kosten werden wir dann halt wieder vom Familienbudget abzwacken müssen - gibt es halt bei uns weniger!

10.10.2010
Es ist für Mr Hobbs noch eine Spende von Familie Blombach eingegangen. Auch hierfür möchten wir uns sehr bedanken. Für uns ist es schön, dass wir erleben dürfen, dass unsere Arbeit für die Nottiere doch gewürdigt wird! DANKE!

Hobbsi geht es weiterhin gut, er frisst wie ein Scheunendrescher, was von Christina sehr gerne gesehen wird. Er ist aber immer noch ein Scheunenkind, der sich in der großen Unterkunft sehr wohl fühlt und allerhöchstens einige Stunden mit Opa Randy im Auslauf verbringt. Er ist untypischerweise sehr gerne allein und mümmelt stundenlang sein Heu und seine Heucobs in eigener Geschwindigkeit. Mr Hobbs macht einen überaus glücklichen Eindruck.


"

=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=