01.01.2012
Wir wünschen allen Shettyfreunden ein gutes neues Jahr. Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen.

27.11.2011 - Weihnachtsmarkt für Samtpfoten und Shettys in Not
Gestern waren wir zusammen mit der Samtpfoten auf dem Millinger Weihnachtsmarkt. Unser Weihnachtströdel, die gebrannten Mandeln und die selbstgemachten Liköre und Marmeladen wurden gut angenommen. Der Wind wehte uns zum Ende des Marktes fast weg, ansonsten war das Wetter ganz annehmbar.
Wer uns noch unterstützen möchte, heute sind die Samtpfotendamen in Anholt....

24.11.2011
Wir möchten klarstellen, dass wir mit einer Vermittlung von Shettys von Frau Lang in Bayern nichts zu tun haben. Es handelt sich hier um eine private Tierschutzaktion von Frau Lang.

15.08.2011
Da zur Zeit 3 Shettys Teufelskralle benötigen, suchen wir hierzu Spenden. Gern auch Sachspenden.  Auch hierzu könne wir eine Spendenbescheinigung ausstellen!
Danke für die Unterstützung!

Shetty-in-Not ist seit dem 01.01.2011 ein Teil der Tierschutz-Stiftung Niederrhein!

Durch die Tierschutzarbeit kommt man mehr oder weniger unfreiwillig zu einer grösseren Pferde-Herde, die immer mehr Kosten verursachen. Diese sind leider privat nicht mehr zu bezahlen. Aus diesem Grunde stand ich vor der Entscheidung, meinen privaten Tierschutz aufzugeben und keinem Tier mehr helfen zu können oder meine Hilfe in einem offiziellen Verein einzubringen und weiterzumachen. Für die Tiere habe ich mich dann entschlossen, meinen Tierschutz für die Shettys und Isländer in die Tierschutz-Stiftung Niederrhein einzubringen.

Ab 01.01.2011 findet die Hilfe für die Shettys und für die Isländer in der

Tierschutz-Stiftung Niederrhein
Trauns Allee 3
22043 Hamburg

www.tierschutz-niederrhein.de

Spendenkonto:
Volksbank Stormarn
BLZ 201 901 09
Kto.-Nr. 195 969 70
BIC GENODEF1HH4
IBAN DE53201901090019596970

statt. In dieser Stiftung ist auch der Tierschutz der Samtpfote in Rees-Bienen eingebracht worden. Wir kümmern uns auch noch zusätzlich um Notfälle bei den Hunden, ein Verein also für alle Tierarten.

Unsere Hilfe ist nun besser, effizienter und offizieller und wir sind weiterhin Ansprechpartner für Shettys in allen Notlagen oder bei Vermittlungen. Tierfreunde, die unsere Arbeit unterstützen wollen, bekommen nun für ihre Spenden eine ordnungsgemässe Spendenbescheinigung. Damit sind diese Unterstützungen auch von der Steuer absetzbar.

So hoffen wir, dass durch diese Regelung noch einigen Ponys in Notlagen geholfen werden kann. Allerdings können wir das nicht nur alleine tun, wir sind auf Eure/Ihre Mithilfe und Unterstützung angewiesen - für die Shettys - Isländer!

Ihre/Eure
Birgit Willatowski

Es gibt super nette Videofilme im Internet. Hier ein Bericht der ARD:
http://www.youtube.com/watch?v=YkA1wWm_iIU&feature=related


Aus aktuellem Anlass - die Schlachtpferde-Saison hat begonnen!!!!


Warum müssen jährlich so viele Fohlen sterben ?

Forderung zur Verschärfung der Richtlinien zur Haflinger- und Kaltblutzucht

In keiner anderen Pferdezucht werden - unter dem Deckmantel Zucht - so viele gesunde Fohlen für den Schlachter produziert. Traditionsgemäß werden die Stuten jedes Jahr gedeckt. Wer eine Stute im Stall hat, meint auch sogleich damit die Legitimation zum Züchten zu haben. Dadurch landen Fohlen in einem Alter von drei bis sechs Monaten, als Folge einer hoffnungslosen "Überproduktion" auf Pferdeauktionen an verschiedenen Orten Süddeutschlands und Österreichs.

In Italien wird zu Dumpingpreisen geschlachtet. Mindestens 3000 bis 4000 Haflinger - und Kaltblutfohlen aus Österreich und Süddeutschland enden jedes Jahr in italienischen Schlachthäusern. Die Fohlen werden nach dem Verkauf erstmals von der Mutterstute getrennt und auf die Transport-LKWs verladen. Sie werden oftmals nicht getränkt, erleiden Transportverletzungen und sind völlig neuen Umständen ausgesetzt- vom Freilauf auf der Alm in die italienische Mast in Anbindehaltung! Zusammen mit Pferden aus Osteuropa sterben sie wenig später in Schlachthöfen im Akkord (siehe Dokumentationsfilm "Schicksal der Haflingerfohlen", Karremann). Weil Fohlen oft extrem ängstlich und nervös sind, geht im Schlachthof auch geübten Metzgern mancher Schuss daneben - nicht nur in Italien.

Bitte sprechen Sie mit ZüchterInnen vor Ort in ihrer Region - wo auch immer sie ein Haflinger- oder Kaltblutfohlen antreffen. Schreiben oder rufen Sie die Verantwortlichen der Zuchtverbände und die betroffenen Gemeinden an, damit sich etwas ändert!

Deshalb fordern die Vereine (RespekTiere, Animal Spirit, Sternenhof, Tierverbunden, Gnadenhof Belonie u.a.) von den zuständigen Zuchtverbänden eine Zucht-beschränkung und Interventionen in eine verantwortungsvolle, qualitativ hochwertige und nachfrageorientierte Zucht für den Freizeitpferdemarkt! Basierend auf artgerechten Haltungsbedingungen, einer artgerechten, artspezifischen Aufzucht und Ausbildung. Bitte schließen Sie sich an!

Text von www.tierverbunden.de

Unsere Anmerkung hierzu:
Leider betrifft es auch viele Shettyfohlen und auch erwachsene Shettys, die u.a. vom holländischen Markt auf diese schrecklichen Transporte gehen. Die Tiere sind in den Transportern zusammen gepfercht, damit möglichst viele hinein gehen. Das ist natürlich nicht erlaubt, aber leider werden nur die wenigsten Verantwortlichen erwischt und zur Rechenschaft gezogen. Auch hier von tränken und füttern keine Spur.
Es muss sich in unserer Einstellung zum Leben etwas ändern!


Wir erhielten von anderen Tierschützern einen Tatsachenbericht eines Angestellten einer Perrera (Tierheim) im Süden. Uns lief es kalten den Rücken herunter, das Elend ist nicht nur bei den Pferden groß.....
Wir wollen es Euch und Ihnen nicht vorenthalten, wie grausam der Mensch ist.

Vielen Dank für die Zeit, die Ihr Euch nimmt um seine Zeilen zu lesen. Hut ab, Jazz, Danke für Deine Worte! Sie haben mich sehr bewegt und ich habe Deinen Brief sehr gerne übersetzt. Constanze Schöttler, 1. Vorsitzende von Perros de Catalunya e.V.

Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht ein Weckruf. Als Leiter einer Perrera , werde ich was mit Euch teilen ... ein Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt.

Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen,  wenn er nicht mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass es eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt rum laufen sind reinrassige Tiere.

Hier die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen." Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?

"Der Hund wurde größer, als wir dachten." Und was dachten Sie denn wie große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier". Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen Garten " Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.“ Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse  (Pit Bull, Dogge ...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" er ist.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von 150,-- € zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem wie nervös oder groß das Tier ist.  Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.

Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.

Jazz M. O. (Der Name ist uns bekannt.)


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